Das Darknet als menschenrechtsprofessionelles Handlungsfeld / Teil 1

Teil 1 der 4-teiligen Serie zum Thema Darknet als menschenrechtsprofessionelles Handlungsfeld
Manche schnappen sich ihr gutes Buch, legen sich in den Wintergarten und harren den 2. Softlockdown aus. Ich habe mich für kühlere Gefilde entschieden bei all der Klimaveränderung. Ich mach(t)e wieder eine Entdeckungsreise ins Darknet. Das sagenumwobene Darknet ist meiner Meinung nach nur Sagen umwoben weil es eine Art Sperrzone ist, der Gitterzaun vor dem Eingang und die seltsamen Berichte im Fernsehen tun ihr Bestes das es auch so bleibt. Ist es nur ein Tummelplatz von Pädophilen und Drogenhändlern? Sollte ich dort womöglich meine langersehnte Waffe kaufen können?Ich bin Sozialarbeiter, mein Beruf ist somit eine Menschenrechtsprofession und genau aus diesem Grund gehts ins Darknet. Wir dürfen gespannt sein.

Teil 1:

Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise für Web-Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail, P2P und anderes benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs. Es basiert auf der Idee des Onion-Routings. „TOR“ war ursprünglich ein Akronym für The Onion Routing oder The Onion Router (englisch onion „Zwiebel“).

(Wikipedia)

Bisher haben wir TOR Netzwerke oder den Begriff lediglich im gleichen Atemzug wie Darknet, Kalashnikows oder Kinderpornographie kennen gelernt.

  • Wie aber steht so ein Anonymisierungsnetzwerk mit der Sozialen Arbeit in Verbindung?
  • Was ist aber der wertneutrale Zweck dieses Netzwerks und wie kommt man da rein ohne das gleich die GSG9 vor der Türe steht?
  • Wie kann Soziale Arbeit völlig neue Arbeitsbereiche erschließen und was hat Verschlüsselung damit zu tun?

Shownotes:

TOR Projekt

TOR Netzwerk (Wikipedia)

Heise Artikel

Humanistische Union Artikel

Anonym, Darknet, Privatsphäre, TOR

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