Das Darknet und die Suchthilfe

Teil 2 der 4-teiligen Serie zum Thema Darknet als menschenrechtsprofessionelles Handlungsfeld

Manche schnappen sich ihr gutes Buch, legen sich in den Wintergarten und harren den 2. Soflockdown aus. Ich habe mich für kühlere Gefilde entschieden bei all der Klimaveränderung. Ich mach(t)e wieder eine Entdeckungsreise ins Darknet. Das sagenumwobene Darknet ist meiner Meinung nach nur Sagen umwoben weil es eine Art Sperrzone ist, der Gitterzaun vor dem Eingang und die seltsamen Berichte im Fernsehen tun ihr Bestes das es auch so bleibt. Ist es nur ein Tummelplatz von Pädophilen und Drogenhändlern? Sollte ich dort womöglich meine langersehnte Waffe kaufen können?
Ich bin Sozialarbeiter, mein Beruf ist somit eine Menschenrechtsprofession und genau aus diesem Grund gehts ins Darknet. Wir dürfen gespannt sein.

Teil 2:

Heute geht es um illegale Martplätze für Drogen oder Medikamente jeglicher Art. Auch hier schauen wir nicht auf die strafrechtliche Seite sondern beleuchten die Konsequenz für das Konsumverhalten.
Oft sind es aber nicht Kokain oder Cannabis die dort gekauft werden. Es sind Medikamente die man normalerweise nicht vom Arzt bekommt. Steigende Kosten im Gesundheitswesen und immer mehr Menschen, die sich im Krankheitsfall selbst behandeln wollen, sind der Auslöser. Das Internet gilt vielen als vermeintlich günstigere Alternative für den Kauf von Tabletten und anderen Arzneimitteln. Andere wollen im Netz anonym an Arzneimittel kommen oder die Verschreibungspflicht umgehen. Andere versuchen nicht zugelassene Medikamente zu erwerben.

Shownotes:

polizei-beratung.de: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/arzneimittel/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Darknet-Markt
Die 5 beliebtesten Darknet-Märkte: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/04/07/beliebteste-darknet-maerkte/

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