Das Darknet und die Psyche

Teil 3 der 4-teiligen Serie zum Thema Darknet als menschenrechtsprofessionelles Handlungsfeld Manche schnappen sich ihr gutes Buch, legen sich in den Wintergarten und harren den 2. Soflockdown aus. Ich habe mich für kühlere Gefilde entschieden bei all der Klimaveränderung. Ich mach(t)e wieder eine Entdeckungsreise ins Darknet. Das sagenumwobene Darknet ist meiner Meinung nach nur Sagen umwoben weil es eine Art Sperrzone ist, der Gitterzaun vor dem Eingang und die seltsamen Berichte im Fernsehen tun ihr Bestes das es auch so bleibt. Ist es nur ein Tummelplatz von Pädophilen und Drogenhändlern? Sollte ich dort womöglich meine langersehnte Waffe kaufen können? Ich bin Sozialarbeiter, mein Beruf ist somit eine Menschenrechtsprofession und genau aus diesem Grund gehts ins Darknet. Wir dürfen gespannt sein.

Teil 3:

Heute geht es um Foren und Portale zur Diskussion und Kommunikation im Darknet. Hier beginnt der wirklich harte Stuff. Nicht das was man dort sieht oder entdecken könnte. Es ist ungebremste Kommunikation. Ohne vereinbarte Grenzen oder Werte. Selbstmord-Appartments, Anleitungen für den Suizid mit Baumarktmaterialien und jegliche politische oder kulturelle Diskussion. Es sind die Gedanken der User, ihre Lebenswelt die teilweise so konträr unseres westlichen Werteverständnisses liegen.

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