Digitale Kompetenz? Wir haben Post von der EU – und ignorieren sie
Worum es in dieser Folge geht
Die EU hat uns einen 250-seitigen Brief geschrieben.Ein wissenschaftlich fundiertes Rahmenwerk darüber, welche Kompetenzen wir brauchen, um in einer digitalen Welt bestehen zu können: KI verstehen, digitale Gesundheit schützen, Technologie verantwortungsvoll nutzen. Der Name: DigComp 3.0. Das Problem?Kaum jemand liest ihn. Kaum jemand setzt ihn um.Schule nicht. Arbeitgeber selten. Politik nur am Rand. Während 92 % der Arbeitnehmer digital arbeiten, fühlen sich 42 % nicht fit für KI.43 % der Jugendlichen erreichen nicht einmal ein Basisniveau digitaler Kompetenzen.Und Deutschland? Platz 13 im EU-Vergleich. Warum investieren wir Milliarden in Geräte – aber kaum in echte Kompetenz?Warum kaufen Unternehmen Software, ohne Menschen auszubilden?Warum reagieren wir mit Verboten statt mit Bildung? In dieser Episode von Zerhackt & Hochgefahren geht es um Verantwortung.Um Struktur statt Tool-Hopping.Und darum, warum digitale Kompetenz keine IT-Frage ist – sondern eine Schlüsselkompetenz für unser Leben. Außerdem:Wie wir das DigComp-Framework konkret in ein praxisnahes Lernuniversum für Soloselbstständige, kleine Teams und Einrichtungen übersetzt haben. 👉 Wer ist verantwortlich – die EU, der Staat oder wir selbst? Diskutier mit. Hier gehts zum ZenDiT Campus: https://campus.zendit.digital/hub/course/einfhrungwillkommenimcampus/lessons
Dieser Beitrag ist Teil des Podcasts Zerhackt und Hochgefahren von Marc Hasselbach. Neue Folgen erscheinen auf podcast.zendit.digital.